Umwelt
Wir kennen die Herausforderung der Umwelt mit ihren vielschichtigen Aspekten. Durch unser umfassendes Wissen im Bereich der Umwelt können wir daraus verschiedenste Aspekte kompetent und lösungsorientiert angehen und setzten uns ein für eine Lösungsfindung mit Einbezug aller wichtigen Faktoren.
Wir unterstützen Sie gerne in Bereichen der UVP und UBB, bei sämtlichen Projekten mit Bodenbeanspruchung und Bedarf einer Bodenkundlichen Baubegleitung (BBB), bei Renaturierungen und Fragestellungen zu Schadstoffbelastungen und Asbestsanierungen.
Lesen Sie dazu auch unsere Informationsbroschüren zu unseren vielfältigen Dienstleistungen im Umweltbereich.

UVP Voruntersuchung Baselstrasse, Solothurn
Das Projekt P1 beinhaltet den Doppelspurausbau der Bahn (asm) und die Sanierung und Umgestaltung der Baselstrasse. Mit Projekt P2 wird in einem zweiten Schritt die Kreuzungsstelle St. Katharinen verlängert. Es handelt sich sowohl um ein Bahn- als auch ein Strassenbauprojekt. Massgebend für die Bewilligung ist das Plangenehmigungsverfahren mit Leitbehörde BAV. Die relevanten Umweltaspekte sind: Lärm, Luft, Erschütterungen, NIS, Boden, Grundwasser, Oberflächengewässer, Entwässerung, Abfälle, Umweltgefährdende Organismen (Neophyten), Störfallvorsorge, Naturgefahren, Flora/ Fauna/ Lebensräume, Landschaft-/ Ortsbildschutz und Kulturdenkmäler. Nicht tangiert sind die Themen Wald und Altlasten.

Aufwertung Hauptkanal Kallnach, Renaturierungsprojekt
Mit dem Projekt "Aufwertung Hauptkanal Kallnach" wird ein neuer offener Gewässerlauf geschaffen. Das Revitalisierungsprojekt ist aufgrund des Potentials und der Grösse einzigartig: Mit der neuen Verbindung von Aarewasser mit dem Broyekanal wird über eine Strecke von rund 2 km eine Vernetzung der bestehenden Naturschutz- und ökologisch wertvollen Gebiete ermöglicht und ein vielfältiges Lebensraummosaik in mitten von landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen geschaffen. Aus landwirtschaftlicher Sicht werden Bodenverbesserungen sowie eine Reduktion der Vernässungsproblematik verfolgt sowie ein Biberkonzept zum Schutz der landwirtschaftlichen Infrastrukturen erarbeitet. Weiter wird das gebiet für die Naherholung aufgewertet (BIF).

Bachrenaturierung Wangental
Im Zuge der Sanierungsarbeiten der Kantonsstrasse werden die drei Bäche Reinhardere-, Bockli- und Studweidbach offengelegt und die angrenzenden Flächen werden im Zuge der Offenlegung renaturiert. Im Rahmen der Ausarbeitung des Bodenschutzkonzeptes wurden vier Handsondierungen und drei Baggerschlitze ausgeführt. Entlang der Gleise wurde die chemische Bodenbelastung analysiert. Während der Ausführung wird das Projekt durch eine BBB begleitet. Die Rekultivierung der drei Bäche werden mager ausgestaltet und erfolgen rein mit einem Unterbodenauftrag. Die Wiederverwertung des Oberbodens erfolgt direkt auf den angrenzenden Landwirtschaftsflächen, um so eine Aufwertung deren Bodenqualität zu erzielen.

Sanierung Freiburgstrasse Wangental Oberwangen
Durch die Sanierung der Freiburgstrasse wird ein durchgehender Fahrradweg und gesicherter Fussweg gewährleistet. Durch die Verbreiterung der Strasse wird Boden innerhalb und ausserhalb der Bauzone tangiert, im grösseren Umfang auch Fruchtfolgeflächen (FFF). Insgesamt werden durch das Projekt rund 6'700 m2 Boden definitiv beansprucht sowie grosse Mengen an überschüssigen Boden fällt an. Der Umgang mit dem chemisch und/oder biologisch belasteten Boden wurde im Bodenschutzkonzept explizit ausgearbeitet und wird während dem Bau durch die Bodenkundliche Baubegleitung (BBB) eng begleitet. Im Rahmen der Ausarbeitung des Bodenschutzkonzeptes und Umweltberichtes wurde eine Lebensraumkartierung und Kartierung der Neophyten durchgeführt.

Bachrenaturierung Wangental
In Oberwangen queren die drei Bäche Reinhardere-, Bockli- und Studweidbach die Kantonsstrasse. Die Bäche sind dabei über weite Abschnitte eingedolt oder sind aus ökomorphologischer Sicht als wenig natürlich einzustufen (Verlauf in Betonhalbschalen, ungenügende Gerinnebreite, wenige Kleinstrukturen, etc.). Die Durchlässe an der Kantonsstrasse sind zudem hydraulisch ungenügend. Die bestehenden Einlaufbauwerke mit Schwemmholzrechen und die drauffolgenden Betonröhren genügen den Anforderungen seitens Hochwasserschutz und Ökologie nicht. Das hier erarbeitete Wasserbauprojekt hat das Ziel, die drei Bäche soweit möglich offenzulegen und ökologisch aufzuwerten sowie den Hochwasserschutz sicherzustellen.

Erfolgskontrolle Geschieberückgabe Aare / Engehalbinsel, Bern
Der Geschiebehaushalt in der Aare bei der Engehalbinsel ist stark gestört. Im Rückstaubereich des Wehrs Engehalde lagern sich grosse Mengen an Kies ab, welche zu Auflandungen und einer Verstärkung der Hochwassergefahr im Mattequartier bei Bern führt. Deshalb wird im Schwellenmätteli periodisch Kies entnommen. Unterhalb des Wehrs Engehalde führen diese Kiesentnahmen zu einem Geschiebedefizit. Um den negativen Auswirkungen der Geschiebeentnahmen entgegenzuwirken, wird ein Teil des im Schwellenmätteli entnommen Kieses der Aare zurückzugeben. Dazu wurden zwei Standorte definiert, an welchen die Kiesrückgabe umgesetzt werden soll: Bei der ARA Worblental und im Wylerholz. Mit einer Erfolgskontrolle soll untersucht werden, welche Auswirkungen die Geschieberückgabe auf den Unterlauf der Aare hat.

Gesamtplanermandat Anbindung Unterwasserkanal-Hauptkanal, Kallnach - Boden
Mit dem Projekt "Aufwertung Hauptkanal Kallnach" wird ein neuer offener Gewässerlauf geschaffen, welcher den Unterwasserkanal mit dem Hauptkanal in Kallnach verbindet. Aus landwirtschaftlicher Sicht sind die Projektziele Bodenverbesserungen, Reduktion der Vernässungsproblematik sowie eine zukunftsorientierte Lösung für die Be- und Entwässerung. Der landwirtschaftlich genutzte Boden wird grossflächig abgetragen und vollständig auf den direkt angrenzenden Landwirtschaftsflächen für Bodenverbesserungen wiederverwertet. Durch die Bodenverbesserung ist der schwere und geringmächtige Boden zukünftig weniger vernässt und weist eine höhere Gründigkeit zur Nährstoffaufnahme für die Pflanzen auf.

Hochwasserschutz Krienbach vorgezogene Massnahmen
Durch gezielte Massnahmen (Bachprofile verbreitern, Leitdämme erstellen, Uferanpassungen) werden Überschwemmungs- und Murgangrisiken minimiert. Der grösste Teil des Projektgebiets wird landwirtschaftlich genutzt, wobei ein erheblicher Anteil ausgewiesene Fruchtfolgefläche (FFF) sind. Insgesamt wird 1'500 m2 Boden definitiv beansprucht. Eine beachtliche Fläche (15'000 m2) wird temporär als Baupiste, Installationsplatz oder Zwischenlagerfläche genutzt. Zur Erstellung des Bodenschutz- und Verwertungskonzeptes wurden fünf Miniprofile und 10 Handsondierungen durchgeführt. Im Bereich der FFF wurden zusätzliche Aufnahmen gemacht (VESS/subVESS), um die Qualität des Bodens nach dem Bauvorhaben mit der Ausgangsqualität quantitativ beurteilen zu können.

Erneuerung Fahrbahn Lötschberg Scheiteltunnel, Umweltbaubegleitung
Die BLS Netz AG hat im Lötschberg Scheiteltunnel die konventionelle Fahrbahn (Schiene, Schwelle, Schotter) durch eine feste Fahrbahn (Oberbauerneuerung) ersetzt. Zudem wurde die Tunnelentwässerung angepasst. Beim Nordportal in Kandersteg sowie beim Südportal in Goppenstein wurden temporäre Installationsplätze erstellt. Das Projekt war UVP-pflichtig. Die IG UBBeO (Impuls AG und Kissling + Zbinden AG) hatte das Mandat der Umweltbaubegleitung inne.

Neubau Wasserleitung Bächlen-Oey, Diemtigen
Die Wasserversorgung vorderes Diemtigtal (WVD) plant die Erstellung einer neuen Transportleitung / Erschliessungsleitung. Ein Grossteil der Leitungen werden im konventionellen Leitungsbau verlegt. Nur auf wenigen Abschnitten kann die Leitung mit einer Spülbohrung verlegt werden. Auf einer Länge von 2'800 m wurden an einem Tag 29 Bodenprofile mit maschinellen Stechbohrungen im Feld entnommen und anschliessend bodenkundlich beurteilt. Die bodenkundlichen Aufnahmen erlaubten uns, den Streckenabschnitt in unterschiedlich pedologisch geprägte Bereiche zu unterteilen, den Boden auf dessen Verdichtungsempfindlichkeit zu prüfen sowie daraus eine Massenbilanz zu berechnen.

Revitalisierung Muota Abschnitt Kraftwerk Brunnen
Im Rahmen des Revitalisierungsprojektes wurde die Muota durch eine möglichst naturnahe und dynamische Gerinneform aufgewertet. Hierbei wird eine Fläche von rund 30 ha Boden beansprucht, davon sind rund 2'600 m2 ausgewiesene Fruchtfolgeflächen. Sämtliche Flächen, die nicht durch die Aufweitung der Muota tangiert werden, werden mit Ober- und Unterboden rekultiviert. So konnte sämtlicher abgetragene Ober- und Unterboden wieder innerhalb des Projektperimeters verwertet werden und eine naturnahe und sinnvolle Gestaltung wird garantiert. Sämtlicher Verlust von Fruchtfolgeflächen konnte innerhalb des Projektes wieder durch Bodenaufwertung als neue Fruchtfolgeflächen kompensiert werden.

0.4kV TK Verkabelung Egerschwand, Adelboden
Auf einer Länge von 1'300 m wird eine neue 0.4 kV Niederspannungsleitung erdverlegt und die bestehende Niederspannungsfreileitung rückgebaut. Die Verkabelung der neuen 0.4kV Leitung findet innerhalb von ausgewiesenem Kulturland, zum Teil in sehr steilem Gelände statt. Der Oberboden wurde mit Grassoden abgetragen. Dies begünstigt den Erhalt der bestehenden Bodenstruktur und der autochthonen Vegetation. In der hier vorherrschenden kurzen Vegetationszeit hilft der Sondenabtrag zudem einem schnellen Aufkommen der Begrünung.