Umwelt
Wir kennen die Herausforderung der Umwelt mit ihren vielschichtigen Aspekten. Durch unser umfassendes Wissen im Bereich der Umwelt können wir daraus verschiedenste Aspekte kompetent und lösungsorientiert angehen und setzten uns ein für eine Lösungsfindung mit Einbezug aller wichtigen Faktoren.
Wir unterstützen Sie gerne in Bereichen der UVP und UBB, bei sämtlichen Projekten mit Bodenbeanspruchung und Bedarf einer Bodenkundlichen Baubegleitung (BBB), bei Renaturierungen und Fragestellungen zu Schadstoffbelastungen und Asbestsanierungen.
Lesen Sie dazu auch unsere Informationsbroschüren zu unseren vielfältigen Dienstleistungen im Umweltbereich.

Umweltbaubegleitung Umbau Bahnhof Reichenbach
Umfassende Umweltbaubegleitung (UBB) und bodenkundliche Baubegleitung beim Ausbauprojekt des Bahnhofs Reichenbach (Aufwertung Publikumsanlage, behindertengerechter Zugang, Erstellung Aussenperrons, Abbruch Liegenschaft, Erstellung Lärmschutzwand, Sanierung Ober- und Unterbau). Der Fokus der Schutzmassnahmen und Auflagen liegt auf folgenden Umweltaspekten: Luftreinhaltung, Lärmemissionen, Erschütterungen, Materialbewirtschaftung und Entsorgung, Umgang mit belastetem Aushub- und Schottermaterial, Massnahmen für Amphibien, Entwässerung, Schutz von Oberflächengewässer und Bodenschutz.

Ufer- und Sohlensanierung Zrydsbrügg
Mit dem Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt konnte die freie Fischwanderung an der Kander im Bereich Zrydsbrügg wiederhergestellt werden. Eine bestehende Schwelle und steile Blockrampe wurden zurückgebaut und durch eine flache, klassische Blockrampe ersetzt. Mit dem Projekt konnte zudem die Kander im Bereich der alten Brücke aufgeweitet und der Gewässerraum mittels Kleinstrukturen wie Steinlinsen, Asthaufen, Wurzelstöcken und einer ökologisch wertvollen Uferbestockung, aus standortgerechten Arten, revitalisiert werden. Das Projekt verbessert die Hochwassersicherheit im Projektperimeter massgeblich.

Auendynamisierung unteres Simmental
Im unteren Simmental befinden sich mit der Brünnlisau, der Wilerau und der Niedermettlisau drei Auengebiete von nationaler Bedeutung sowie das kantonale Naturschutzgebiet Port. Die natürliche Dynamik in den Auen wird durch die Wasserkraftnutzung (Wilerau und Brünnlisau) sowie durch Kiesentnahmen und Hochwasserschutzbauwerke eingeschränkt oder wie in der Brünnlisau durch Dämme verunmöglicht. Die K+Z AG erarbeitete auf Konzeptstufe Varianten von möglichen Aufwertungsmassnahmen. Die Baukosten wurden stufengerechten abgeschätzt. Die Randbedingungen des Hochwasserschutzes, der angrenzenden Nutzungen, der Ökologie und der Wasserkraftnutzung wurden in einem interdisziplinären Team berücksichtigt.

Erweiterung Auenrevitalisierung Schwandi Ey
Gestützt auf das Gewässerentwicklungskonzept Kander.2050 und den Gewässerrichtplan Kander wurde für den Gewässerabschnitt ab der Mündung der Chiene bis zur Mündung der Engstligen ein Vorprojekt erarbeitet. Damit sich die Kander im Projektperimeter eigendynamisch entwickeln kann, wurden Massnahmen zur Aufhebung der räumlichen, ökologischen und hochwassersicherheitstechnischen Defizite konkretisiert. Wanderhindernisse wie Querbauwerke und Schwellen sollen aufgehoben und wo erforderlich durch fischgängige Bauwerke wie Blockrampen ersetzt werden. Zudem sind weiträumige Aufweitungen und Initialgerinne geplant.

Neugestaltung Uferbereiche Brücke Willihof, Luterbach SO
Schaffung von neuen Jungfischhabitaten mit dem Bau eines flachgründigen, mit Wurzelstöcken möblierten Seitenarms der Aare. Ökologische Ausgleichs- und Ersatzmassnahme für die Sanierung der Kantonsstrassenbrücke Wylihof in Luterbach.

Kander 2050, Umsetzung Strategie 2010 Abschnitt Kander Mündung Simme - Mülenen
Die Projektgrundlage war das Gewässerentwicklungskonzept Kander. Es zeigt auf, wie das heutige System Kander langfristig in einen nachhaltigen, den Bedürfnissen nach Sicherheit vor Hochwasser, Ökologie und der Nutzung als Naherholungsgebiet sowie dem Wirtschaftsraum gerecht werdenden Zustand überführt werden kann. Darauf basierend wurde ein Vorprojekt erarbeitet. Die untersuchten Massnahmen sind: Flussaufweitungen, konventionelle und aufgelöste Blockrampen, Abbrüche von bestehenden Betonschwellen, Verbesserung des Geschiebetransportes aus den Seitengewässern.

Hochwasserschutz und Revitalisierung Alte Aare
Das Projekt beinhaltet die Kombination von Retentionsmassnahmen, Reaktivierung eines Aare-Altlaufes und ergänzenden Damm- und Schutzmauerbauten. Mit den ausgeschiedenen Retentions- und Überflutungsräumen wird der Abfluss der Alten Aare bei Hochwasser deutlich gedrosselt werden. Im Extremfall reagiert das System gutmütig, das heisst der Wasserstand in der Alten Aare unterhalb der Überflutungsräume steigt nur noch wenig an. Hochwasserschutz- und Revitalisierungsmassnahmen ergänzen sich nahezu konfliktfrei und in idealer Weise. Als Resultat entsteht ein modernes Werk, welches sowohl die Anliegen Hochwasserschutz als auch diejenigen von Natur und Umwelt gebührend berücksichtigt.